Offizieller Reiseführer durch Zamość

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Informationen über die Stadt

Geschichte

Beschreibung dessen, was in Zamość gechah.

Die Entstehung von Zamość

Sławek Nadra

Die Entstehung von Zamość

Zamość liegt im Südosten von Polen. Die Stadt wurde Ende des 16. Jahrhunderts von Jan Zamoyski gebaut. Er hat wohl nicht gedacht, dass sie vier Jahrhunderte später in allen Lehrbüchern für Architekturgeschichte genannt wird und unter die herrlichsten  städtebaulichen Komplexe Europas und der Welt gestellt wird.

Wer war der Mensch, dem wir die Entstehung von Zamość verdanken? Jan Zamoyski wurde 1542 in Skokówka, nicht weit vom jetzigen Zamość geboren. Er lernte in dem nahe gelegenen Krasnystaw, und dann in Straßburg, Paris und Padua. Während des Studiums in Padua  hat er sich als besonders talentierter junger Wissenschaftler und Veranstalter bekannt gemacht. Nach der Rückkehr in die Heimat wurde er der königliche Sekretär, im Alter von 36 Jahren Kanzler, und vier Jahre später Krongroßhetman. Weil er diese zwei Titel innehatte, war er die erste Person nach dem König. Genauso schnell wuchs auch der Geldbeutel des Hetmanns. Er hat als väterliches Erbe viereinhalb Dörfer bekommen, und am Ende seines Lebens bestand sein Vermögen aus 816 Dörfern, 23 Städten und über 17000 km2 Grundstücke. Nicht ohne Bedeutung waren hier auch die vier Eheschließungen des Hetmanns mit Vertreterinnen herrlicher Geschlechter: Anna Ossolińska, Krystyna Radziwiłłówna, Gryzelda Batorówna und Barbara Tarnowska. Die politische und wirtschaftliche Karriere von Jan Zamoyski gehört zu den glänzendsten in der Geschichte von Polen. man muss aber dabei in Erinnerung haben, dass der Hetmann und Kanzler zugleich ein großzügiger Mäzen und eine der hervorragendsten Geistesgrößen der Republik Polen, die Kontakte mit der intellektuellen Elite des damaligen Europas aufrechterhielt.

Mit 38 Jahren beschloss er eine Stadt zu errichten. Er hat dafür eine Terrasse gewählt, die sich in die Stillgewässer der Flüsse: Wieprza und Kalinowica einschneiden, einen für die Verteidigung günstigen Platz, nahegelegen zum Familiensitz von Zamoyskis – Skokówka und an der Kreuzung wichtiger Handelswege, was eine große Bedeutung für ihre künftige Entwicklung hatte.

Eine, für jene Zeiten, große Stadt mit 3 Tsd. Einwohnern, wurde auf der „rohen Wurzel“ entworfen und erbaut, also mitten in der Walachei.

Die Entscheidung über den Stadtbau verkündete Jan Zamoyski am 10. April 1580, indem er in Jarosławiec eine Lokationsurkunde erließ. Kurz danach, am 12. Juni desselben Jahres, hat der König Batory diese Urkunde gebilligt. Die beiden Urkunden verliehen den künftigen Bewohnern von Zamość zahlreiche Privilegien u.a. Befreiung für 25 Jahre von Miete und Steuern, Befreiung von den Zöllen auf dem Gebiet des ganzen Landes und Genehmigung für die Gründung von Zünften. Der Stadt wurde das Lagerrecht verliehen, das Recht auf die Organisierung von ganzwöchentlichen Messen und drei Jahrmärkten im Jahr.

Ideale Stadt

Sławek Nadra

Ideale Stadt

Der Stifter wollte, dass Zamość eine moderne Stadt wird, Familiensitz, eine starke Festung, ein wichtiges Kultur- Religions- und Handelszentrum. Zur Durchführung dieser Aufgabe hat er den italienischen Architekten Bernardo Morando engagiert. Man weiß nicht zu viel über ihn, außer dass er vermutlich aus Padua stammte und früher in Warschau und Lemberg gearbeitet hat. Als Morando Zamość entwarf, stützte er sich auf die Konzeptionen der italienischen Stadtplaner und träumte von der Schaffung einer Renaissanceidealstadt. Er hat die Stadt in einen durch die Fortifikationen gebildeten Fünfeck eingeschrieben. Sie sollte die Fläche von 24 ha haben – 600m lang und 400m breit. Er hat einen schachbrettigen Straßenplan geplant und eine Situierung der Plätze; im Zentrum der Großmarkt, und symmetrisch auf seinen beiden Seiten die Märkte: der Salzmarkt und der Wassermarkt. In der Stadt sollten ca. 250 Häuser stehen. Er hat auch ihre wichtigsten Gebäude entworfen: den Palast, die Stiftskirche, das Rathaus, die Akademie und sogar einige Musterbürgerhäuser. Zamość sollte nicht nur schön sein, sondern auch praktisch und einwohnerfreundlich.

Die ganze Bebauung knüpfte an die Konzeption der Ideal-Stadt-Menschen. Der Palast war hier der Kopf, die die Residenz mit der gegenüberliegenden Bastion Nr. 7 verbindende Hauptstraße – die Wirbelsäule und Akademie und Kathedrale Lungen, der Markt das Herz und die der Verteidigung dienenden Bastionen – Arme und Beine.

Das erste Gebäude  der neuen Stadt war die Residenz des Eigentümers, dann hat man mit der Errichtung des Arsenals und der Stiftskirche begonnen. Die Stiftskirche war so entworfen, dass darin gleichzeitig 3 Tsd. Gläubige beten konnten, also alle Stadtbewohner. Der Stifter hat ursprünglich angenommen, dass die Bewohner von Zamość nur Katholiken sind. Bald hat er aber seine Meinung geändert und um die Entwicklung der Stadt zu beschleunigen, hat er seine Einwilligung für die Ansiedlung der Nationen in der Stadt erlassen, die traditionell Geschäfte in großem Ausmaß führen: Armenier (1585), Sephardische Juden (1588) und Griechen (1589). Kurz danach wurden in der Stadt: griechisch-orthodoxe Kirche, armenische Kirche und Synagoge errichtet.

1589 hat der Hetmann das Majorat von Zamość gebildet, und Zamość wurde seine Hauptstadt.

Der Stadtbau schritt sehr schnell voran, und die Kontrolle  aus dem Jahre 1591, also 11 Jahre nach dem Anfang besagt über 217 Häuser und nur 26 freie Parzellen. 1594 entstand die Akademie von Zamość. Bei deren Entstehung half ein anderer hervorragender polnischer Humanist, der Dichter Szymon Szymonowic. Das Ereignis war begleitet von Hetmanns Aufrufen mit den bekannten Worten: So wird die Republik Polen sein wie die Erziehung ihrer Jugend. Die Akademie war der Augenstern des Hetmanns und die dritte Hochschule in Polen nach denen in Krakau und Vilnius. Das hohe Unterrichtsniveau hatte zur Folge, dass hier Studenten aus ganz Europa zum Studium kamen, und Zamość errang den Ruf eines wissenschaftlichen Zentrums von europäischem Rang.

Jan Zamoyski starb am 5. Juni 1605. Sein Werk setzte sein Sohn Tomasz Zamoyski - der Krongrosskanzler  fort. Er hat den Bau der Fortifikationen zu Ende gebracht. Den Zugang zur Stadt verteidigten gewaltige Mauern mit sieben Bastionen, Wassergräben und Stauseen. In  die Stadt führten Zugbrücken und drei Tore: Lemberger, Lubliner und Szczebrzeszyner Tor.

Die erste Belagerung

Sławek Nadra

Die erste Belagerung

Im Herbst 1648 haben die Stadtbefestigungsanlagen die erste Prüfung bestanden. Vor die Mauern kamen die Kosaken- und Tatarentruppen befehligt von Bohdan Chmielnicki. Einer Menge von Flüchtlingen, die sich in der Festung versteckten, fehlender Proviant und fehlende Hoffnung auf schnellen Entsatz und die sich verbreitende Epidemie hatten zur Folge, dass sich die Verteidiger für die Auszahlung des Lösegeldes entschieden. Nach zweiwöchiger Belagerung und der Einkassierung von 20000 Zl, sind die Kosaken und Tataren von den Mauern weggerückt.

In der Zeit „der schwedischen Sintflut“, an der Wende von Februar und März 1956, belagerten Zamość die von dem König Karol Gustaw selbst befehligten Truppen. Dieses Mal war die Festung ausgezeichnet vorbereitet und der schwedische Beschuss verursachte keine ernsteren Schäden. Deshalb haben die Schweden nach einigen Proben der Einnahme der Festung, die Belagerung aufgegeben. Zamość war eine der drei Festungen, neben Danzig und Jasna Gora, die gegen die schwedischen Truppen Widerstand geleistet haben. Mit einem Misserfolg hat auch die ein Jahr später unternommene Probe der Eroberung von Zamość durch die vereinten schwedischen und transsilvanischen Kräfte geendet. In den beiden Fällen wurde die Verteidigung vom Enkel des Stadtgründers, dem 3. Majoratsherrn Jan Sobiepan Zamoyski befehligt. Man sollte auch hinzusagen, dass seine Frau Maria de la Grande d’Arquien war. Nach dem Tode von Sobiepan hat sie Jan Sobieski geheiratet und ist in der Geschichte von Polen vor allem als Königin Marysieńka bekannt. Das Ende des 17. Jahrhunderts ist die Zeit des rücksichtslosen Kampfes mit den Hexen. Ein Beispiel dafür ist das Urteil des Gerichts von Zamość aus dem Jahre 1664, das sechs Bürgerliche zum Scheiterhaufen verurteilt hat, die der Zauberei beschuldigt wurden. Letztendlich wurde das Urteil geändert und sie wurden durch das Schwert enthauptet. Von der in der Stadt herrschenden Demokratie zeugt die Tatsache, dass unter ihnen Katarzyna Bilelenkiewiczowa war, der man die Strafe nicht erlassen hat, obwohl sie Frau des damaligen Vogtes war.

Die Stadt entging nicht Unglücken. 1627 brannte der Palast, 1658 – die Stiftskirche, das Arsenal und die Akademie, und 1672 – zweihundert Häuser im südwestlichen Teil der Stadt. Es tobten auch Seuchen. Selbst im Jahre 1711 starben deswegen 500 Personen.

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts hat man den Bau der Franziskanerkirche beendet, es entstanden die Kirchen und Klöster der Bonifraten, Klarissen und Reformanten. Sie wurden vom Architekten, dem Kommandanten der Festung von Zamość Jan Michał Link entworfen. Er hat auch eine Modernisierung der Befestigungsanlage durchgeführt. Im 18. Jahrhundert hat man den Palast der Majoratsherren, die Akademie und das Rathaus umgebaut, das die heutige Gestalt mit der charakteristischen breiten Treppe bekommen hat.

In der Zeit der Teilungen

Nach der ersten Teilung im Jahre 1772, ist Zamość Österreich zugefallen und wurde in das Königreich von Galizien und Lodomeria eingegliedert. Bald haben die österreichischen Behörden alle Klöster in der Stadt und die seit längerer Zeit herunterkommende Akademie von Zamość aufgelöst, an ihrer Stelle haben sie das Königliche Lyzeum geschaffen.

1809 haben die Truppen des Warschauer Fürstentums Zamośc erobert und es in das Fürstentum eingegliedert. Für kurze Zeit, denn nach der Niederlage von Napoleon bei Borodino, haben die den französischen und polnischen Truppen folgenden russischen Truppen die Festung umzingelt. Die Belagerung dauerte 8 Monate. Die Situation in der Stadt war verheerend. Man hat sogar Ratten und Hunde aufgegessen. Um der Besatzung den Sold auszuzahlen, hat man aus den kirchlichen Gefäßen Münzen geprägt: 6 Groschen aus Bronze und silberne 2 Zloty. In dieser Situation hat der die Verteidigung befehligende General Maurycy Hauke die Festung übergeben.

Infolge der Bestimmungen des Wiener Kongresses hat sich Zamość in den Grenzen des von Russland abhängigen Kongresskönigtums befunden.

Obwohl die Zamoyskis formell weiter Stadtbesitzer waren, hatten sie doch immer weniger Einfluss auf ihr Schicksal. Letztendlich haben sie im Jahre 1821 die Stadt an die Regierung des Polnischen Königreiches verkauft. In den 20er und 30er Jahren des 19. Jahrhunderts hat man in großem Ausmaß Arbeiten bei der Modernisierung der Festung durchgeführt. Es entstanden u.a. die Rotunde, Bollwerke, Kojen und neue Tore.

Man hat entschieden die Verteidigung des Vorfeldes gestärkt. Bebauung aller Art im Umkreis von 1200 km von den Mauern wurde abgerissen. Zivilfunktionen der Stadt übernahm die 2km entfernte Neue Siedlung (poln. Nowa Osada), und die Festung wurde in eine große Kaserne und in ein Gefängnis umgewandelt. Deswegen hat man viele Gebäude u.a. den Palast, die Akademie und Klöster umgebaut und in Kaserne, Militärlager und Gefängnisse umgewandelt.

Während des Novemberaufstandes wurde die Festung von den Aufständischen  besetzt. Die Besatzung, die vor allem aus Polen bestand, hatte keine besondere Lust auf den Kampf mit den belagernden Landsleuten. Zamośc war für die Aufständischen eine Abstecherbasis für die Gebiete des südöstlichen Polens, und auch der Sitz der Verwaltungsbehörden der Wojewodschaft Lublin. Nach der Niederlage des Aufstandes am 21. November 1831 hat Zamość als letzter Widerstandspunkt im Lande kapituliert.

Der schnelle Fortschritt in der Kriegstechnik, u.a. die Einführung der mit einem Gewinde versehenen Geschützen mit großer Reichweite und Treffsicherheit, für die die Festung von Zamośc die ein nicht so großes Gebiet einnahm, mit geschlossener Bebauung ein ausgezeichnetes Ziel darstellen würde, haben über seine Auflösung entschieden. Sie wurde 1866 vollzogen, indem man die meisten die Stadt umgebenden Mauern in die Luft gesprengt hat und sie in die Wassergräben heruntergestoßen hat. Manche Fortifikationsgebäude u.a. Bollwerke, Rotunde und Tore haben neue Funktionen bekommen und haben die Auflösung der Festung in unversehrtem Zustand überstanden. So hat die Geschichte der Festung Zamość geendet, die in ihrer fast dreihundertjähriger Geschichte nie von fremden Truppen im Sturm erobert wurde.

Die Konsequenz des Verlassens  der Stadt durch die Truppen war die Rückkehr des Zivillebens und ihre schnelle Entwicklung. Ende des Jahrhunderts zählte Zamość 11 Tsd. Einwohner.

Der 1. Weltkrieg hat keine ernsten Zerstörungen verursacht. Zwei Jahre nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit, während des polnisch-russischen Krieges im Jahre 1920, wurde Zamość von den Truppen von Siemon Budionny umzingelt. Zahlreiche Proben der Eroberung der Stadt erwiesen sich als erfolglos, und am 30. August haben die zum Entsatz gekommenen Truppen des Generals Józef Haller die Soldaten der umlagernden Roten Armee herbeigeeilt.

Im freien Polen

Sławek Nadra

Im freien Polen

Die Zwischenkriegszeit war für die Stadt die Zeit der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung. In den Jahren 1934 bis 1937 hat man in der Altstadt Sanierungsarbeiten in großem Ausmaß durchgeführt. Man hat die auf dem Großmarkt wachsenden Bäume beseitigt, man hat dem Rathaus sein früheres Aussehen wiederhergestellt. Die Straßenfronten der Bürgerhäuser wurden bemalt und Arbeiten bei der Rekonstruierung der Fortifikationen begonnen. Und im Jahre 1936 wurde das altstädtische Ensemble zusammen mit den Fortifikationen in das Denkmalregister eingetragen.

In den ersten Tagen des 2. Weltkrieges wurde Zamośc von den Deutschen besetzt, und dann vom 27. September bis zum 5. Oktober – von der Roten Armee. Seit dem 8. Oktober begann die faschistische Okkupation. In der Rotunde hat man ein Vernichtungslager eingerichtet. In der Stadt entstand Ghetto und Lager für russische Kriegsgefangene und für die im Rahmen der Ansiedlungsaktion ausgesiedelten Personen. In deren Rahmen planten die Deutschen die polnische Bevölkerung aus dem Gebiet Zamojszczyzna zu vertreiben, und an ihrer Stelle die deutsche Bevölkerung anzusiedeln. Zamość sollte das Zentrum des Umsiedlungslagers sein und es sollte Himmlerstadt heißen. In der Besatzungszeit hörte die Gemeinschaft der Juden aus Zamość auf zu bestehen, die ca. 11 Tausend Personen zählte. Die meisten fuhren mit russischen Truppen nach Osten, und die übrigen 4 bis 5 Tsd. – wurden von den  Faschisten ermordet. Am 25. Juli 1944 wurde Zamość ohne einen Schuss von den russischen Truppen besetzt.

In der Nachkriegszeit hat sich die Stadt wesentlich vergrößert. Besonders vorteilhaft waren für sie die späten 70er Jahre. 1974 hat der Sejm das Gesetz über die Renovierung der Altstadt verabschiedet. Zamość wurde für einige Jahre zu einem großen Bauplatz. Vernachlässigte Bürgerhäuser wurden einer Grundsanierung unterzogen. Man hat die Stadttore, die Bastion Nr. 7 und die anliegende Kurtine rekonstruiert.

In den Jahren 1975-1998 war Zamość Hauptstadt der Wojewodschaft.
Am 14. Dezember 1992 wurde die Altstadt von Zamość in die Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Das Ereignis war ein Beweis für die internationale Anerkennung außergewöhnlicher stadtplanerischen und architektonischen Vorzüge von Zamośc.

Sieben Jahre später, am 12. Juni 1999 hat Papst Johann Paul II. Zamość besucht. Er betete in der Kathedrale, fuhr mit Papamobile durch die Stadt und während der Wortliturgie, an der ca. 230 Tsd. Gläubige teilnahmen, hat er u.a. gesagt Hier sprechen uns mit besonderer Kraft das Bläuliche des Himmels, das Grün der Wälder und Felder, das Silber der Seen und Flüsse an. Hier erklingt der Vogelgesang besonders bekannt, polnisch.

Seit 2005 wurde eine weitere große Renovierung geführt, von der die Denkmäler und Fortifikationen der Altstadt umfasst wurden. So großer Umfang der Arbeiten war möglich dank der Förderung aus dem staatlichen Budget, der Europaischen Union und dank dem Finanzmechanismus des Europäischen Wirtschaftsgebietes.

Zamość jetzt

Robert Litwiniec

Zamość jetzt

Zamoś ist eine kreisfreie Stadt, zählt ca. 70 Tausend Einwohner und ist eine Stadt junger Leute. In den Schulen von Zamość lernen ca. 20 Tausend Personen. Akademische Traditionen der Stadt  werden von der Staatlichen Berufshochschule, der Humanistisch-ökonomischen Hochschule und von der Hochschule für Management und Verwaltung fortgesetzt. Auf dem Gebiet der Touristik und Kultur ist Zamość ein Zentrum von großer Bedeutung in ganz Polen. In der Stadt ist das 1881 gegründete älteste Symphonieorchester tätig. Jedes Jahr werden kulturelle Veranstaltungen organisiert, von denen viele gesamtpolnischen und internationalen Charakter haben. Seit 1976 findet der Theatersommer von Zamośc statt, seit 1980 die Musiktage von Zamośc und seit einigen Jahren – mit großem Schwung  – Festival der Italienischen Kultur „Arte, Cultura, Musica e...“ und das Kulturfestival, das den Namen des aus Zamość stammenden Sängers und Dichters – Marek Grechuta trägt .

Ein zusätzlicher Triumph von Zamość ist die Lage der Stadt am Fuße der Landschaft Roztocze, Streifen von malerischen Hügeln, bewachsen mit Wäldern. Das ist ein richtiges Paradies für die Personen, die eine Erholungsmöglichkeit weit von dem Trubel der Großstädte suchen. Weite Kiefernwälder und Tannen-Buchenwälder, Touristenwege, Fahrradwege und Stauseen mit sandigen Stränden schaffen ausgezeichnete Bedingungen für viele aktive Erholungsformen.

Von dem Reichtum der Natur und der Schönheit der Landschaften von Roztocze zeugt die Entstehung auf diesem Gebiet des Nationalparks von Roztocze, der fünf Landschaftsparken und über zehn Reservate. Der Nationalpark Roztocze umfasst die ältesten und wertvollsten prähistorische Ur-Tannen-Buchen-Wälder, die Zwierzyniec-die Perle von Roztocze umgeben.

Roztocze ist nicht nur die Natur, es sind auch malerische Dörfer und Städtchen. Unbedingt sollte man Zwierzyniec mit der Kirche am Wasser und der Bebauung die  an die Zeiten erinnert, als diese Stadt die Hauptstadt des Majorats von Zamoyskis war, Kirchen, griechisch-orthodoxe Kirche, Synagoge und jüdischen Friedhof in Szczebrzeszyn, Steinbruch in Józefów oder Sanktuarien in Krasnbród, Górecko Kościelne und in Radecznica sehen.

Das Projekt wird aus den Mitteln der EUROPÄISCHEN UNION - AUS DEM EUROPÄISCHEN FONDS FÜR REGIONALENTWICKLUNG im Rahmen DES REGIONALEN OPERATIONSSYSTEMS DER WOJEWODSCHAFT LUBLIN FÜR DIE JAHRE 2007-2013 mitfinanziert © Stadtamt von Zamość