Offizieller Reiseführer durch Zamość

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Szczebrzeszyn – das Städtchen des Käfers

Es gibt wohl keinen in Polen, der das Gedicht von Jan Brzechwa, das ihn berühmt gemacht...

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Es gibt wohl keinen in Polen, der das Gedicht von Jan Brzechwa, das ihn berühmt gemacht hat, nicht kennen würde: „In Szczebrzeszyn summt der Käfer in Schilfrohr und Szczebrzeszyn ist dafür bekannt“. Das Schilfrohr in dem nahe gelegenen Tal von Wieprz wuchsen vor beinahe hundert Jahren, als das Gedicht entstand, und es wächst auch heute – bezaubert das Auge und das Ohr der Ankömmlinge (denn in der Sommersaison ist es voll von Käfern und ihren Tönen).

Das Städtchen ist aber auch für seine interessante Geschichte bekannt, die wenigstens in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Schon damals gab es hier eine Burg, gelegen auf dem Handelsweg von Krakau nach Kiew. Hier verweilten Könige: Kasimir der Große, Boleslaw Chrobry (der Tapfere), Königin Jadwiga, Władysław Jagiełło, Stafan Batory und Jan Sobieski. Szczebrzeszyn ist auch eine vielfarbige Geschichte des jüdischen Städtchens, das in der Zeit des 2. Weltkrieg  tragisch betroffen war. Nach den Juden blieb die Synagoge, der jüdische Friedhof, Bürgerhäuser und Gedenken. Um den Marktplatz von Szczebrzeszyn herum gibt es viele Sehenswürdigkeiten: Die Kirche St. Nikolaus Bischof vom Anfang des 17. Jahrhunderts, das Franziskanerkloster mit der Kirche der Hl. Katharina (aus dem 17. Jahrhundert), das Rathaus (1830) und die vor kurzem sanierte griechisch-orthodoxe Kirche. Direkt hinter der Stadt erstrecken sich malerische Talschluchten, die zusammen mit der Pflanzenwelt den Szczebrzeszyner Nationalpark bilden.

Das Projekt wird aus den Mitteln der EUROPÄISCHEN UNION - AUS DEM EUROPÄISCHEN FONDS FÜR REGIONALENTWICKLUNG im Rahmen DES REGIONALEN OPERATIONSSYSTEMS DER WOJEWODSCHAFT LUBLIN FÜR DIE JAHRE 2007-2013 mitfinanziert © Stadtamt von Zamość