Offizieller Reiseführer durch Zamość

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Józefów – im Stein, wo Teufel hopsen

Das Städtchen liegt am Fluss Nysa, auf den Gebieten des ehemaligen Majorats von Zamość.

durchschnittliche Note

 

Fot. M.Jawor

 

Das Städtchen liegt am Fluss Nysa, auf den Gebieten des ehemaligen Majorats von Zamość. Seinen Namen bekam es vom 5. Majoratsherren Tomasz Józef Zamoyski, der hier Anfang des 18. Jahrhunderts Józefów gegründet hat. Eins war es als ein Zentrum des Handwerks und des Handels bekannt, hauptsächlich wegen der in die Stadt einwandernden jüdischen Bevölkerung. Die Juden haben hier die erste hölzerne Synagoge  erbaut. An dem Fluss Sopot haben sie (im Jahre 1729) die Papierfabrik, und Mitte  des 18. Jahrhunderts die Kupferhütte erbaut. Józefów war auch für Siebarbeit und Steinwerke berühmt. Hier wurden Mühlensteine und Brauereisteine, Grabkreuze und Wegkreuze hergestellt. Noch heute blieben in der Gegend um die Stadt viele Steinbrüche erhalten, manche von ihnen werden sogar noch ausgebeutet. In der Zeit des 2. Weltkrieges war Józefów ein Zentrum der Widerstandsbewegung. Von hier stammte einer der in der Region Zamojszczyzna legendären Kommandeure der Heimatarmee – Konrad Bartoszewski „Wirbel“. Die Okkupationsjahre haben sich tragisch in die Geschichte von Józefów eingeschrieben - im Jahre 1942 ermordeten die Deutschen fast alle Juden. Bis heute befindet sich hier einer der größten in Polen  jüdischen Friedhöfe. Es gibt auch viele Geschichtedenkmäler. Es gibt aber auch eine einzigartige Natur, die Stadt ist doch von dem weiten Solska-Urwald umgeben. Und in der nahe gelegenen Hamernia kann man den Anblick der Wasserfälle am Fluss Sopot genießen. Um ihre besondere Schönheit zu erhalten, hat man hier den Schutzgebiet „Czartowe Pole“ gebildet. Szumy (Rauschwasser) an Sopot und Szumy (Rauschwasser) an der nahe gelegenen Tanew wurde für einen der sieben Wunder von Polen erkannt.

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