Offizieller Reiseführer durch Zamość

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Tomaszów Lubelski – fast der Zwillingsbruder von Zamość

durchschnittliche Note

 

Man sagt, es ist die meist bewölkte Stadt von Roztocze...

 

Man sagt, es ist die meist bewölkte Stadt von Roztocze (die durchschnittliche Himmelsbewölkung  66-68 %), aber man muss es nicht so ernst nehmen. Der Krongroßkanzler hat doch die Städte an den schönsten Orten gegründet. Kurz danach, als er Zamość gegründet hat, hat er auch Tomaszów ins Leben gerufen. Der Schöpfer des Stadtplans war Bernardo Morando, derselbe italienische Architekt, der Zamość entworfen hat. Die Stadt entwickelte sich als wichtiges Handelszentrum  auf der Route von Krakau nach Kiew. Ende des 19. Jahrhunderts funktionierte hier eine Fayence- und Porzellanfabrik, Fabrik des Schnaps, Kirschschnaps, Himbeerschnaps und Honige, die von örtlichen Juden hergestellt wurden. Sie führten auch eine Seife-, Hut-, Leinen- und Kammfabrik.

Im September 1939 wurden bei Tomaszów zwei große Schlachten mit deutschen Truppen abgespielt. Der Krieg hat die Stadt der Sehenswürdigkeiten beraubt. Das wertvollste ist heute die Mariae Verkündigung -Kirche aus Lerchenholz aus dem 17. Jahrhundert. Sehenswert ist auch  die griechisch-orthodoxe Kirche Hl. Nikolaus. Tomaszów wird für ein Zentrum der Wintersportarten gehalten.

Und von hier ist es schon sehr nah zur Perle der Architektur und Kultur – die in die UNESCO-Liste eingeschrieben ist – zu Lemberg.

Das Projekt wird aus den Mitteln der EUROPÄISCHEN UNION - AUS DEM EUROPÄISCHEN FONDS FÜR REGIONALENTWICKLUNG im Rahmen DES REGIONALEN OPERATIONSSYSTEMS DER WOJEWODSCHAFT LUBLIN FÜR DIE JAHRE 2007-2013 mitfinanziert © Stadtamt von Zamość