Offizieller Reiseführer durch Zamość

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Als sich Jan Zamoyski für den Bau von Zamość entschlossen hat, hat angenommen, dass hier ausschließlich Katholiken wohnen werden, und dass die einzige Kirche die Kollegiatskirche sein wird. Schnell hat er jedoch seine Meinung geändert und hat Lokationsprivilegien für Armenier (1583), sephardische Juden (1588) und Griechen (1589) erlassen. Bald entstanden in der Stadt: eine Armenische Kirche, eine Synagoge und eine griechisch-orthodoxe Kirche. Und im 17. Jahrhundert hat man die Kirchen und Kloster der Basilianer, Bonifraten, Klarissen, Franziskaner und Reformatoren errichtet. Sie funktionierten nicht zu lange, denn Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie von den Österreichern im Zuge der sog. Josephinischen Reformen geschlossen. An der Stelle der hölzernen griechisch-orthodoxen Kirche steht die St. Michael Kirche. An die vor über 200 Jahren abgerissene armenische Kirche erinnert nur eine Wandtafel an dem an ihrer Stelle stehenden Hotel „Renesans”, und der Betreuer der Synagoge ist die Stiftung zum Schutz des Jüdischen Erbes. In den Mauern der Kirche und des Klosters der Klarissen ist die Musikschule untergebracht, und in der ehemaligen Kirche und Kloster der Bonifraten gibt es Wohnungen.

Jetzt gibt es in der Altstadt vier Kirchen. Wieder dienen Gläubigen die ehemaligen Gotteshäuser der Basilianer, Franziskaner und Reformatoren. Und die Kollegiatskirche, zusammen mit der am 25. März 1992 gebildeten Zamość-Lubaczów-Diözese, wurde zur Kathedrale erhoben.

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