Offizieller Reiseführer durch Zamość

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Attraktionen

Kutschen

Mit Britschke aber nicht schneller als im Trab.

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Mit Britschke aber nicht schneller als im Trab

11 polnische Droschken und 59 judische, jede von ihnen nimmt drei Passagiere mit, indem sie für eine Stadtrundfahrt von der Altstadt bis zur Neustadt 15-30 Kopeken (rusische Währung) beziehen. So war es in Zamość in 1937. Und das Recht zum Besitz der Droschke und zum Kutschieren wurde vom Vater auf Sohn übertragt. Heute gibt es ehemalige Droschken nicht mehr, es blieben nur Erinnerungen und vergilbte Fotoaufnahmen übrig. Aber es ist sehr schwer sich Zamość ohne malerischen Droschken vorzustellen, die sich  majestätisch durch die Strassen dahinrollen. Heute gelten sie als Attraktion für Touristen. Sie parken im Schatten der Bäume in der Nachbarschaft vom Zamoyski Palast. Vom Mai bis zum September steigen Passagiere in die Droschken ein, die in scheckige Rösser angeschirrt sind. Und sie fahren los, Schritt für Schritt dürch die schmale Gässchen. Es blieb derselbe Zauber der ehemaligen Droschken übrig und die Geschwindigkeit ist wie in der Vergangenheit „nicht schneller als im mässigen Trab“ (dieVorschrifte, die die Droschken von Zamość in 1893 betreffen.).

Die populärsten Droschkenbesitzer waren Familie Siewieniowie und u.a. Familie Jandowie. Sehr bekannt war auch, in 1970 gestorben, Jan Przyczyna und seine Stute „Siwa“. Heute versichern Tadeusz Sołoducha i Stanisław Żołyniak die Stadtrundfahrten mit Droschken.

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