Offizieller Reiseführer durch Zamość

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Wörterbuch der Begriffe

Attika – das obere Element eines Bauwerks in Form von einer Wand...

Attika – das obere Element eines Bauwerks in Form von einer Wand, Balustrade oder einer Reihe von Pinakeln, die das Dach verdecken.

Bastion -  ein Fortifikationswerk, das in den Kröpfungen der Verteidigungsmauern errichtet wird und die Hauptpunkte der Verteidigung bildet.

Gebälk - der höchste, waagerechte, Teil eines Bauwerks, der sich auf die Säulen oder Wanden stützt und der aus Gesims, Fries und Architrav besteht.
 
Bossenwerk –  dekorative Profilierung des Verputzes auf solche Weise, dass es eine Steinmauer nachahmt.

Stirnseite  – die Hauptfassade,  die  eindrucksvolle Seite des Gebäudes, oft mit dem Haupteingang,   die repräsentative Funktion gegenüber dem ganzem Gebäude erfüllte.

Friese –  der mittlere, horizontale Bauteil des Gebälks, der zwischen Archivar und Gesims liegt. Mit diesem Namen bezeichnet man auch ein Element der architektonischen Ausschmückung in Form von einem waagerechten Streifen mit Flachrelief, mit verschiedenen Dekorationsmotiven, der mit dem Ziel einer visuellen  Gliederung oder Dekorierung der Fassade und des Inneren des Bauwerks angewendet wurde.    

Festungsgraben  – ein Element der Fortifikation in Form von einem Graben, der das verteidigte Gelände umarmt, mit Wasser ausgefüllt (Wassergraben) oder nicht (Trockengraben).

Gesims – architektonisches Bauglied in Form von einer horizontalen, meist profilierter   Leiste, die vor Mauerfluch etwas hervorragt Es schützt die Gebäudefassade vor dem ablaufenden Regenwaser und erfüllt auch eine dekorative Funktion.
 Kaponiere - ein Bauwerk, das vor den Mauern errichtet wurde, aus dem das Artilleriefeuer entlang des Grabens in beiden Richtungen geführt wurde.

Kurtine  - in den Festungen mit einem Bastionsaufbau eine gerade Mauerstrecke die Bastionen miteinander verband.

Mitra - eine festliche Kopfbedeckung. Die Zarenmitra – die große Krone der Zaren von Russland – das wichtigste und herrlichste Krönungsinsignium der Familie von Romanowów.  

Schanzwerk –  ein hoher Wall oder Bauwerk errichtet im Innenraum des Fortifikationswerk z.B. einer Bastion, zur Beobachtung und Beschießung des Vorfeldes.

Majorat-  Landgut das seinen eigenen Statut besitzt und der sich mit eigenen Rechten regiert. Dem Najorat von Zamoyskis gehörten in den Blütezeit fast 4000 km Grund, sie bestand bis 1944.
 
Orillon – in der neuzeitlichen Fortifikationstechnik  Vorsprunge, die Spitze der Bastion bildeten.
 
Straßenfront – eine Reihe von Vorderfassaden  eines Bauwerks, die in der Reihe auf einer Seite der Straße oder eines Platzes stehen.

Pilaster – ein in die Wand eingearbeiteter Teilpfeiler, besteht meist aus Kopf, Schaft, Basis und Sockel. Pilaster haben tragende und dekorative Funktion.     
Portal – eine dekorative Umrahmung der Eingangstür auf der inneren und äußeren Seite des Gebäudes.

Poterne - ein unterirdischer Gang, der eine Kommunikation der Festung mit dem Vorfeld oder unter zwischen den einzelnen Kampfstellung ermöglicht.

Ravelin –ein Fortifikationselement, errichtet vor der Kurtine auf dem Plan eines Dreiecks mit zwei Spitzen von der Seite des Vorfeldes, und einem offenen Hals von der Seite der Mauern, Aufgabe des Ravelins war Schutz der Kurtine und Unterstützung der Bastionen , und oft auch Maskierung der Kaponieren und Befestigung  der Einfahrt in die Festung .

Rosette – ein rundes architektonisches Ornament meist in Form einen Rosenblume.

Wasserspeier  – eine aus Stein oder Blech angefertigte dekorative Beendigung einer Dachrinne zur Ableitung des Regenwassers.
 
Kontergarde  – ein Fortifikationselement in Form von einem Erdwall mit  zwei Schultern, das im Festungsgraben vor der Bastion errichtet wurde. Es schützte die Bastionsspitze und wurde als Feuerstellung der Infanterie genutzt.

Das Projekt wird aus den Mitteln der EUROPÄISCHEN UNION - AUS DEM EUROPÄISCHEN FONDS FÜR REGIONALENTWICKLUNG im Rahmen DES REGIONALEN OPERATIONSSYSTEMS DER WOJEWODSCHAFT LUBLIN FÜR DIE JAHRE 2007-2013 mitfinanziert © Stadtamt von Zamość